LEBENSABEND

WENN JEMAND STIRBT

Der Tod muss ärztlich festgestellt und eine unnatürliche Todesursache ausgeschlossen werden.

 

Verstirbt jemand im Heim oder zu Hause übernimmt dies die Hausarztpraxis, die von den Angehörigen telefonisch informiert werden muss. Im Krankenhaus ist ärztliches Personal direkt vor Ort und übernimmt diese Aufgabe.

36 STUNDEN

Es ist nicht eilig und wir möchten Mut machen. Bis der Bestatter einen Verstorbenen zu sich holen muss, dürfen 36 Stunden nach Zeitpunkt des Versterbens vergehen. So ist es für Familie und Freunde möglich, den geliebten Menschen noch für diese Zeit ganz nah bei sich im gewohnten Umfeld zu haben.

Dieser kostbare Moment, in einer vertrauten Umgebung, ist uns eine Herzensangelegenheit. 

ABHOLEN

Nach den 36 Stunden oder früher holen wir die verstorbene Person zu uns.

 

Sie wird auf einer Trage oder in einem Sarg abgeholt und im Auto zu unseren Räumen gebracht.

UNTERLAGEN

Verstirbt eine Person, muss das innerhalb von drei Tagen vom Bestattungsunternehmen beim Standesamt angezeigt und die Sterbeurkunden beantragt werden. 

Wir möchten bei der Organisation und Erledigung sämtlicher Formalitäten Arbeit abnehmen und bieten die Korrespondenz mit Versicherungen oder die Beantragung der Witwer/n-(Halb-)Waisenrente an.

 

Hier ist eine Liste mit den Unterlagen und Dokumenten, die wir für das Standesamt und die weitere Bearbeitung benötigen. Gerne können diese zum ersten Gespräch mitgebracht werden.

KLEIDUNG
& SARGBEIGABEN

Dem geliebten Menschen nochmal sein Lieblingsoutfit anzuziehen, ist eine sehr schöne Geste. Und hier ist es ganz egal, ob es die liebste Jogginghose, die Wanderkleidung oder das Hochzeitskleid ist. Es soll das sein, worin sich die Person wohl fühlte. 

Die Kleidung kann uns gerne bei der Abholung oder beim ersten Gespräch übergeben werden.

Schön sind auch Fotos, Kuscheltiere, Briefe  oder andere persönliche Dinge, die wir mit in den Sarg legen.

KENNENLERNEN

Im Gespräch mit uns schaffen wir zunächst einen auffangenden Rahmen. Es ist Zeit für Fragen und Raum die Situation erst einmal zu begreifen. 

Anschließend möchten wir den geliebten Menschen durch Erzähltes kennenlernen. Uns ist wichtig, zu wissen für wen wir gemeinsam einen Abschied gestalten, damit es passt.

ORGANISATORISCHES

Neben dem Kennenlernen im ersten Gespräch müssen auch ein paar organisatorische Dinge besprochen werden.

 

Welche Art der Bestattung ist gewünscht? Was für ein Grab kommt in Frage? Sollen Karten verschickt werden? Wann soll die Lebensfeier stattfinden? Welche Abmeldungen sollen wir machen? ...

Aber das besprechen wir ganz in Ruhe und klären alles gemeinsam.

GESTALTEN

Nach unserem Gespräch erarbeiten wir ein Konzept, dass genau zur verstorbenen Person passt. Wir möchten das Leben dieses einen Menschen feiern und nur für diese Person ist das Konzept ausgearbeitet. 

Bei der Gestaltung des Abschieds möchten wir motivieren, mit uns gemeinsam kreativ zu werden.

 

Gemeinsam zu gestalten – Liebe und Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen – ist im Moment des Abschieds sehr heilsam. Das Mitmachen ist natürlich kein Muss und auch schon mit kleinster Beteiligung wertvoll.

LEBENSFEIER

Die Location, der Ablauf, das Essen,  individuell ausgearbeitete Rituale und die Beisetzung – alles ist für diesen einen geliebten Menschen gestaltet. Die Feier schenkt dem Leben, von dem wir uns verabschieden, eine Bühne, die so bunt und vielseitig ist, wie es die Person war. 

Eine Feier zu gestalten, bei der wir das Leben feiern, zeigt unseren Ansatz der Dankbarkeit und Wertschätzung. Ein individueller Abschied, bei dem sich die Angehörigen beteiligen können, ist sehr wertvoll. Besonders für einen gesunden Umgang mit der Trauer ist es sehr wichtig, Teil des Ganzen zu sein.